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Please bringback the Stewardess to an upright position / zitter – bibber – frier

Gut ausgeruht machten wir uns am Sonntagnachmittag dann auf den Weg vom Hotelzimmer ins heimatliche Bett – so zumindest die Hoffnung.

Fast pünktlich um 16 Uhr wurden wir, zusammen mit einer TAM-Angestellten aus dem Hotel abgeholt, die 2 Stunden-Frist für internationale Flüge gilt ja nur für nicht-Eingeweihte…
Nach 30 Minuten durch die grossen Strassen wie auch Villenviertel Asuncions trafen wir am Flughafen ein und suchten unseren Weg durch das Chaos, denn auf dem Flughafen war die Hölle los – und das trotz nur 4 Gates an denen gelandet und gestartet wird.

Zum Glück war die Schlange an unserem Schalter am kürzesten und einen Kollegen vom Vortag gruppierten wir später auch noch mittenrein, wer so lange warten muss, darf zusammenhalten.
Trotz nur 12 Parteien vor uns dauerte es eine geschlagene Stunde bis wir an der Reihe waren – immerhin kam zwischenzeitlich die beruhigende Nachricht über die pünktliche Landung unserer Maschine – somit war ein Hydraulikdefekt diesmal unwahrscheinlich.
Als wir fertig abgefertigt waren – 10 Minuten nach offiziellem Boarding-Beginn – schaute eine Angestellte auf die Uhr und wurde nervös. Nervös? Ja, sowas scheint es auch in Paraguay zu geben, denn das biserige Arbeitstempo fortgesetzt würde die Abfertigung der Schlange bis ca. 30 Minuten nach Abflug bedeuten…

Nun ja, wir starteten durch, überwanden die Pass- und die vollkommen überflüssige Sicherheitskontrolle im Transitbereich von Sao Paulo und direkt weiter zum (geänderten) Gate und in die Schlange des Boardings eingereiht.

Im langen (Boeing 777) Flieger hatten wir die letzte Reihe, dummerweise Mittelplätze, die weder über ausreichende Bewegungsfreiheit, noch über Gepäckfächer verfügen. Komischerweise wurde mir nicht gestattet mein Gepäck dort hinzustellen wo es Andere vor mit getan haben – Andere nach mir auch. Irgendwas muss ich an mir haben, dass ich defekte Flieger und penibele Flugbegleiterinner erwische.
Egal – den Rest des Fluges wurde ich überwiegend über die Mittelachse vom männlichen nicht so gestressten Personal bedient – warum wohl…?

OK, der Flug war – bis auf die häufigen Abstürze des Boardunterhaltungsssystems – recht angenehm. Für die heftigen Turbulenzen seit Erreichen des Atlantiks und bis zu den Kanaran (ja, eine relevante Strecke!) konnte ja niemand etwas. Die Abstürze des lizenzkostenfreien Betriebssystems bei jeder zweiten oder dritten Durchsage der Crew nervten aber deutlich. Nach dem Absturz konnte man den Reboot des Red Hat Linux mit allen Fehhlermeldungen bewundern und durfte anfangen den Film von vorne vorzuspulen. Unnötig zu erwähnen, dass es Filme mit >90 Minuten Laufzeit und eine maximale Spulgeschwindigkeit von 4x gab…
Zwei Resets und man kann als Synchronsprecher anfangen! OK, insgesammt muss man dem TAM-Boardprogramm eine 2+ geben denn es gab einige Filme auf Deutsch, alle auf Englisch und Spanisch und alles was man wollte zu jeder Zeit die man wollte – es sei denn die Crew hatte gerade etwas anderes vor…
Nur das Betriebssystem sollte überdacht werden! Die Abstürze sind zu oft und die Neustarts dauern zu lange!

Service und Essen waren wie nicht anders erwartet sehr gut – ein ziemlicher Gegensatz zum Bodenpersonal, dass – auch immmer freundlich – ziemlich unkoordiniert in dem Schwarm der Arbeitsbienen umherschwirrt.

Irgendwann sind wir dann tatsächlich angekommen, warteten eine Viertelstunde auf den „Parkplatz“ und bekamen vorne einen „Rüssel“ und hinten eine „Treppe“. Warum eine Treppe bei Minusgraden an einen Flieger herangerollt wird erschliesst sich wohl nur den Eingeweihten, wenn sie dann nicht genutzt wird…

Auf der Erde Frankfurts Blühte Tina merklich auf, auch wenn hier eigentlich noch nichts von Hessen zu spüren war. Die Koffer in den Händen (jawoll, wir haben sie eingeholt!), wenn auch nicht alle Teile – also fand ich mich in der Reklamation ein und bekam eben auf die Schnelle vom Reparaturservice von Fraport einen neuen Koffer, denn mein Alter war durch Komplettverlust von einer der 4 Rollen samt Schale, an der sie befestigt war arg in Mitleidenschaft geraten. Eine Reparatur war ausgeschlossen und vom ursprünglichen Wert wurden trotz geringer Nutzung pro Jahr 10% abgezogen – bei anderen Airlines sind es 20% – und mir ein nagelneuer Koffer in ähnlicher Grösse angeboten.
Da kann ich nur sagen, dass zum Glück der Koffer auf der Rückreise derart beschädigt wurde, denn so lief es reibungslos. In der Kofferreparaturwerkstatt bei Fraport haben die zum Sofortaustausch mindestens 200 verschiedene Koffermodelle!
Für meinen 4 Jahre alten, wenig gebrauchten No-Name-Koffer bekam ich im Austausch einen No-Name-Koffer ähnlicher Grösse nur mit weniger Rollen. Ein Tribut an die Nutzung…

Die weitere Rückreise über den Massenparkplatz (+ € 3.- für die eintägige Verspätung) und unseren Parkplatz am Haus verlief problemlos. Wie wir es eigentlich vom gesamten Urlaub erwartet hätten…

Nur der Temperaturunterschied machte uns gewaltig zu schaffen…
Mehr als der Temperaturanstieg bei Erreichen Paraguays…

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Eine Antwort

  1. Moin Derk,

    Ende gut (fast) alles gut. Dann erholt euch erst einmal von der Rückreise.

    Grüße aus dem Sommer. Heute Regen und Gewitter.

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