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Verschoben

Verschoben werden mussten nach unserem Frühstück erstmal alle möglichen Termine.
Die Mails an die Chefs mussten raus, damit die sich nicht wundern, wenn wir am Montag nicht zur Arbeit erscheinen.
Der Flughafenshuttle musste Umgebucht werden.
Der Arzttermin für Montagnachmittag musste verlegt werden.
Das Essen mit den Schwiegereltern am Sonntagabend musste abgesagt werden.
Nun ja, dank Internet im Hotel geht das meist recht flott.

Also weiter in der Zustandsbeschreibung.
Dass das Hotelabendessen (3 Gänge-Menü mit kaltem Vorspeisebuffet, Hauptgang und Dessert nach Wahl) gut aber mit unwilligem Service war, hab ich ja bereits geschrieben.
Das Frühstück konnte aber mit dem Abendessen nicht mithalten. Der Service, der nun keine Überstunden mehr schieben musste hatte auch morgens vor 10 schon ein „Feierabend!“ auf die Stirm geschrieben und so dauerte z.B. das Auffüllen der Rühreipfanne eine knappe halbe Stunde. Die Säfte waren alle frisch gepresst, aber leider ziemlich aromabefreit. Schon das Obst bestach dadurch, dass man nicht die kleinen reifen süssen Ananas aus Paraguay nahm, sondern die teureren grösseren festen und sauren aus Brasilien.
Das gleiche Spiel mit Mango und Melone.
Zur Wurst fanden sich nur süsse Brotsorten oder Brötchen, von denen ca. 3-4 in eine Kaffeetasse passen.
Naja, uns kostet es ja nicht wirklich etwas, aber 5 Sterne-Frühstücke sollten anders aussehen, in Ciudad del Este waren im 3 Sterne-Hotel Auswahl und Qualität besser!

Nach dem Frühstück haben wir dann mal an der Rezeption nachgefragt wie es mit einem eventuellen Mittagessen und dem Flughafentransfer aussieht. Flughafentransfer ist wohl um 16 Uhr, aber Mittagessen? Pustekuchen!

Nun ja, dann belegen wir das Zimmer noch etwas und schalten gelegentlich die Klimaanlage an um uns zu erfrischen, denn Hotelpool? Fällt aus, die Badekleidung ist ja mit dem restlichen Gepäck in Sao Paulo…
Darf zwar nicht sein, ist aber so.
Obwohl es Vorschrift ist, dass Gepäck ausgeladen werden muss, wenn der Passagier aussteigt, hat das bei genügend Passagieren niemanden interessiert. Komischerweise wurde aber ein Teil des Gepäcks ausgeladen, so hat eine 4-köpfige Gruppe aus, bzw. nach Hannover ihr Gepäck bekommen obwohl sie zusammen mit uns ausstieg, unseres war aber wohl im Flieger verblieben. Da können wir mal gespannt sein wann wir das wiedersehen.

Glücklicherweise finden sich ja in Hotels dieser Kategorie zumindest Seife und Shampoo in ausreichender Zahl und ich horte in aller Regel verbotenerweise die Airline-Zahnputzsets im Handgepäck, so dass die Morgentoilette gesichert war.

Trotz fleissigem Zappens konnte ich im Kabelfernsehen keinen Fernsehbeitrag zu den ganzen Interviews vom Vorabend entdecken, also wurde die Zeit mit National Geographic Channel, Animal Planet und ähnlichem verbracht. Dazwischen nochmal ordentlich weggedämmert – bei Einheimischen heisst sowas Siesta – und abschliessend eine letzte Dusche vor der Reise.

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